Viagra ist das erste Medikament, welches zur Behandlung von erektiler Dysfunktion zugelassen wurde. Eher durch Zufall entdeckte der Pharmahersteller Pfizer, dass der entwickelte Wirkstoff Sildenafil, welcher primär zur Behandlung von Herzproblemen gedacht war, Männern mit Erektionsstörungen effektiv helfen kann. Nicht zuletzt deswegen ist und bleibt Viagra das wohl meistverschriebene und definitiv bekannteste Medikament zur Behandlung von Potenzproblemen. Dabei existieren mittlerweile weitere Wirkstoffe und Medikamente, welche in vielen Fällen eine gute und sinnvolle Alternative zu Viagra darstellen. Wir möchten Ihnen diese Präparate vorstellen und erläutern in welchen Fällen Patienten lieber zu einer Alternative greifen sollten.
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Wie funktionieren Medikamente gegen Erektionsstörungen?

Unabhängig vom enthaltenen Wirkstoff funktionieren alle Potenzmittel ähnlich wie Viagra. Die vier zugelassenen Wirkstoffe sind Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra). Alle vier Wirkstoffe gehören zur Gruppe der PDE-5 Hemmer und verhindern damit die Wirkung des Enzyms Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Infolgedessen kommt es zur Gefäßerweiterung und Blutgefäße in den Schwellkörpern des Penis können wieder stärker durchblutet werden. Damit ermöglichen alle vier Wirkstoffe in gleicher Weise das erfolgreiche Erigieren des Gliedes.

Egal ob Sie Viagra oder eine der oben genannten Alternativen von einem Arzt verschrieben bekommen. Es gilt für alle Präparate gleichermaßen, dass unabhängig von der schlussendlichen Wahl des PDE-5 Hemmers immer ein sexueller Reiz vorausgehen muss. Die genannten Wirkstoffe unterscheiden sich zusammengefasst daher weder in er Wirkungsweise noch in der Tatsache, dass Sie keine aphrodisierende Wirkung aufweisen. Im Grunde sind es drei Kernpunkte, welche die Wahl des richtigen Präparats definieren:

  • Wirkungsdauer
  • Zeitpunkt des Wirkungseintritts
  • Verträglichkeit

Nachfolgend werden alle drei Kernpunkte für die drei Alternativen zum Medikament Viagra untersucht und eine Einschätzung zur Eignung und Verwendung vorgenommen.

Alternative von Lilly: Cialis

Das Potenzmittel Cialis des Pharmaherstellers Lilly (oftmals auch Eli Lilly & Company) ist seit 2003 erhältlich. Im Gegensatz zu Viagra tritt die Wirkung des aktiven Wirkstoffs Tadalafil bereits nach 15-30 Minuten ein. Gleichzeitig bevorzugen viele Patienten das Medikament aufgrund seiner langen Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden. Entsprechend ist es möglich, nach einer einzigen Einnahme von Cialis mehrere Tage hintereinander sexuell aktiv zu sein. Die Verträglichkeit hängt wie bei jedem verschreibungspflichtigen Medikament stark von den jeweiligen Umständen des Patienten ab und kann dementsprechend variieren. Patienten beschreiben die Verträglichkeit oftmals als gut und das Medikament gilt als nebenwirkungsarm.

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Daten zum Medikament Cialis

  • Wirkungsdauer: 36 Stunden
  • Wirkungseintritt: 15-30 Minuten
  • Verträglichkeit: oftmals von Patienten als gut referenziert

Einschätzung: Die Einnahme von Cialis eignet sich insbesondere für Patienten, welche eine niedrige Wirkstoffdosis (Tadalafil) bevorzugen. Das Medikament ist in den Dosen 2.5 mg, 5 mg, 10 mg, und 20mg erhältlich. Dabei können Patienten die Dosierungen von 2.5 mg und 5mg auch zur täglichen Einnahme verwenden. Als Alterative zu Viagra hat Cialis den Vorteil des schnelleren Wirkungseintritts als auch der längeren Wirkungsdauer. Für den spontanen Einsatz des Potenzmittels ist Cialis somit in der Regel besser geeignet als Viagra. Cialis ist das einzige Medikament, welches täglich eingenommen werden kann und somit dauerhaft wirkt.

Zu beachten ist, dass Cialis genau wie Viagra oftmals erst ab der dritten beziehungsweise vierten Einnahme wirkt. Dies hängt mit körpereigenen Prozessen zusammen welche sich auf die Medikation einstellen müssen.

Alternative von Bayer: Levitra

Das Potenzmittel des Pharmaherstellers Bayer ist ebenfalls seit 2003 in Deutschland der Schweiz und in Österreich zugelassen. Levitra beinhaltet den aktiven Wirkstoff Vardenafil, welcher in den Wirkstoffdosierungen 5 mg, 10mg und 20mg erhältlich ist. Der Wirkungseintritt des Medikaments wird mit 25-60 Minuten angegeben. Die Wirkungsdauer von Levitra beträgt bis zu 5 Stunden. Betrachten wir diese Angaben ist Levitra eine angemessene Alternative für das Medikament Viagra, sollte dieses aus etwaigen Gründen nicht verwendet werden können. Auch ist das Präparat als Lutschtablette erhältlich und stellt so eine geeignete Alternative für Patienten dar, welche Probleme mit dem Schlucken von Tabletten haben.

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Daten zum Medikament Levitra

  • Wirkungsdauer: 5 Stunden
  • Wirkungseintritt: 25-60 Minuten
  • Verträglichkeit: oftmals als das nebenwirkungsärmste Präparat angegeben

Einschätzung: Da das Medikament Levitra hinsichtlich Wirkungsdauer und Wirkungseintritt nahezu identisch zum Medikament Viagra ist, eignet es sich primär für Patienten, welche Komplikationen mit anderen Präparaten erlebt haben. Levitra gilt als sehr nebenwirkungsarm und ist somit sicherlich für Patienten interessant, welche sensibel auf Medikamente reagieren. Sollte dies der Fall sein, macht es Sinn dies Ihrem Arzt vorab mitzuteilen. Dieser kann anschließend die Einschätzung treffen, ob Levitra die für Sie angemessene Alternative zu Viagra darstellt.

Alternative von Berlin-Chemie AG/Menarini: Spedra

Das Medikament Spedra vom Pharmakonzern Berlin-Chemie AG/Menarini wurde im Jahr 2014 für den deutschsprachigen Raum freigegeben. Der aktive Wirkstoff von Spedra ist Avanafil und das Medikament wird in den Dosierungen 50mg, 100mg und 200mg verschrieben. Der Wirkungseintritt des Medikaments wird mit 15 Minuten angegeben, wobei die höchste Konzentration im Blut nach ca. 30-45 Minuten gemessen wird. Die Wirkungsdauer ist mit 6 Stunden höher als bei Viagra oder Spedra.

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Daten zum Medikament Spedra

  • Wirkungsdauer: 6 Stunden
  • Wirkungseintritt: 15 Minuten
  • Verträglichkeit: generell als gut verträglich referenziert

Das Medikament Spedra kann insbesondere dann als Alternative für Viagra verschrieben werden, wenn ein schneller Wirkungseintritt des PDE-5-Hemmers für den Patienten wichtig ist. Die etwas längere Wirkungsdauer von 1-2 Stunden kann für diverse Patienten ebenfalls der ausschlaggebende Faktor sein.

Fazit: Was ist das richtige Präparat für Sie?

Alle genannten Alternativen haben Ihre Daseinsberechtigung und können aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten die richtige Wahl sein. Sollten Sie erstmals mit Ihrem Arzt über Ihre Potenzprobleme sprechen wird dieser Ihnen auf Basis der von Ihnen getätigten Aussagen das für Sie passenste Medikament verschreiben. Ggf. macht es Sinn gleich zu Beginn verschiedene Präparate auszuprobieren, um den für Sie optimalen Wirkstoff und die richtige Dosierung zu finden. Seien Sie offen und beschreiben Sie dem Arzt nicht nur Ihre gesundheitlichen Gegebenheiten, sondern klären Sie Ihn ebenfalls über Ihre sexuelle Aktivität auf. So erleichtern Sie dem Arzt und sich selbst die Entscheidung, welches Präparat das richtige ist und ob eine der oben genannten Alternativen für Viagra Ihren Behandlungserfolg verbessern können.

Hinweis: Seit Sommer 2013 ist der aktive Wirkstoff im Medikament Viagra nicht mehr patentgeschützt. Daher existieren mittlerweile viele sogenannte Generika, welche eine kostengünstigere Alternative zum Original Präparat darstellen. Auch Pfizer bietet ein hauseigenes Generikum unter dem Namen „Sildenafil Pfizer“ an.

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