Erektionsstörungen (oft auch Potenzstörungen) werden in der Fachsprache als erektile Dysfunktionen bezeichnet. Bei einer Erektionsstörung handelt sich um einen Zustand, welcher die Erektionsfähigkeit bei Männern so einschränkt, dass Geschlechtsverkehr kaum oder gar nicht möglich ist. Wir haben für Sie nachfolgend die Auslöser und Lösungen erläutert und Informationen zur Erkennung und Vorbeugung von Erektionsproblemen zusammengetragen.

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Definition – Was sind Erektionsstörungen?

Laut medizinischer Definition werden verschiedene Arten von Erektionsstörungen als erektile Dysfunktionen bezeichnet. Zu den häufigsten Erektionsstörungen zählt die Schwierigkeit, eine Erektion zu bekommen beziehungsweise diese aufrechtzuerhalten. Kann Geschlechtsverkehr aufgrund genannter Probleme nicht oder nur wenig zufriedenstellend stattfinden, sprechen Mediziner von Impotenz.

Ebenfalls als Erektionsstörung klassifiziert werden Probleme mit der Ejakulation, wobei hier insbesondere der Vorzeitige Samenerguss (auch Ejaculatio Praecox) zu nennen ist. Auch die Unfähigkeit einen Orgasmus zu erleben oder das Leiden an mangelndem Sexualtrieb kann medizinisch als Erektionsstörung definiert werden. Sowohl Impotenz als auch alle weiteren genannten Erektionsstörungen haben ähnliche bzw. vergleichbare Auslöser.

Nach Angaben des „Kölner Erfassungsbogens zur erektilen Dysfunktion“ (KEED) sind circa 19% aller in Deutschland von entsprechenden Beschwerden betroffen. Eine Erektionsstörung kann verlässlich ausschließlich durch einen Arzt diagnostiziert werden. Neben unterschiedlichen Auslösern einer erektilen Dysfunktion existieren unterschiedliche Lösungsansätze und Behandlungsmöglichkeiten.

Auslöser – Wie entstehen Erektionsprobleme?

Die Auslöser für erektile Dysfunktionen sind sehr vielseitig und oftmals schwierig eindeutig zu diagnostizieren. Oft treten Erektionsstörungen auf, wenn eine Kombination vierschiedener Auslöser vorliegt. Primär können jedoch zwei unterschiedliche Klassifizierungen vorgenommen werden. Zum einen spricht die Medizin von physischen, also körperlichen, Faktoren zum anderen von psychischen, also seelischen, Gründen.

Physische Faktoren (körperliche Ursachen)

Zu den physischen Faktoren zählen insbesondere bereits bestehende Krankheiten. Impotenz wird oftmals als Folgekrankheit von Diabetes melliuts, Bluthochruck, Herzkrankheiten sowie Alkoholismus diagnostiziert. Zwar wird Nikotinabhängigkeit nicht als Krankheit klassifiziert, dennoch hat auch starkes Rauchen einen nachweisbaren Einfluss auf die Potenz eines Mannes und kann mit Erektionsstörungen in Verbindung gebracht werden.

Krankheiten und Abhängigkeiten, welche häufig in Verbindung mit Erektionsstörungen gebracht werden:

  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herzprobleme (insb. konorare Herzerkrankungen)
  • Alkoholismus
  • starker Nikotinkonsum

Abgesehen von oben genannten Faktoren können auch anatomische Faktoren das Auftreten von erektilen Dysfunktionen begünstigen. Neben der Penisverkrümmung (Penisdeviation), welche einen direkten Einfluss auf das Erigieren des männlichen Glieds haben kann, werden ebenfalls Gefäßverengungen, Nervenstörungen, Prostataprobleme sowie Rückenmarks- und Cerebralverletzungen genannt.

Anatomische Gegebenheiten, welche häufig in Verbindung mit Erektionsstörungen gebracht werden:

  • Penisverkrümmung (Penisdeviation)
  • Gefäßverengungen
  • Prostataprobleme
  • Rückenmark- und Cerebralverletzungen

Als dritter Eckpunkt der physischen Auslöser ist das Alter eines Mannes zu nennen. Besonders häufig betroffen von von Erektionsstörungen sind Männer im Alter zwischen 40-70 Jahren, was selbstverständlich nicht zuletzt auf häufigeres Auftreten der oben genannten Beschwerden und Probleme zurückzuführen ist. Während in der Altersgruppe der Männer von 30-39 Jahren lediglich 2,3% an Erektionsstörungen leiden, sind es in der Altersgruppe der Männer von 60-70 Jahren bereits knapp 35% und in der Altersgruppe von 70-80 Jahren sogar 53%.

Auftreten von Erektionsstörungen nach Altersgruppen:

  • Altersgruppe 30-39: 2,3%
  • Altersgruppe 40-49: 9,5%
  • Altersgruppe 50-59: 15,7%
  • Altersgruppe 60-70: 34,4%
  • Altersgruppe 70-80: 53,3%

Zuletzt ist zu erwähnen, dass die Einnahme von bestimmten Arzneimitteln das Auftreten von erektilen Dysfunktionen auslösen oder verstärken kann.

Medikamentenklassen, welche häufig in Verbindung mit Erektionsstörungen gebracht werden:

  • Antidepressiva
  • Antihistaminika
  • Präparate zur Krebstherapie
  • Medikamente zur Muskelentspannung
  • harntreibende Präparate

Patienten, welche genannte Präparate einnehmen, sollten vor der Inbetrachtnahme einer Einnahme eines PDE-5-Hemmers mit Ihrem Arzt sprechen. Oftmals genügt eine Dosierungsanpassung bzw. -justierung der Medikamente, um beide Präparate in Kombination einnehmen zu können. Ggf. kann ein Arzt Ihnen darüber hinaus alternative Medikamente verschreiben, um das Problem zu lösen.

Psychische Faktoren (seelische Ursachen)

Die Psyche des Menschen kann direkten Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit des menschlichen Körpers haben. So werden diverse psychische und psychosoziale Auslöser in Verbindung mit dem Auftreten von Erektionsstörungen gebracht. Oftmals werden Angst, Depression und Stress als primäre Auslöser von erektilen Dyfunktionen referenziert. Im Gegensatz zu physischen Auslösern sind psychische Auslöser oftmals situationsbedingt und führen oftmals lediglich zu kurzzeitigen Potenzproblemen.

Psychische Faktoren, welche häufig in Verbindung mit Erektionsstörungen gebracht werden:

  • Erschöpfung
  • Schuldbewusstsein
  • Sexuelle Langeweile
  • Ungelöste, sexuelle Orientierung
  • Partnerschaftliche Konflikte

Leicht nachvollziehbar können psychische Auslöser sehr variabel und individuell sein. So können auch kurzfristige Stresssituationen in Schule, Universität oder Beruf dafür sorgen, dass die Potenzfähigkeit eines Mannes vorübergehend gestört ist. Wie bereits erwähnt sind nahezu alle psychischen Auslöser auf die Zustände Angst, Stress oder im schlimmeren Fall Depression zuruckzuführen.

Wie lassen sich Erektionsstörungen erkennen?

Erektionsstörungen entwickeln sich häufig über einen längeren Zeitraum. Innerhalb dieser Zeit treten gehäuft Probleme auf, eine Erektion aufzubauen bzw. diese ausreichend lange zu halten. Dieser Zustand äußert sich in der Regel sowohl beim Geschlechtsverkehr als auch bei der Selbstbefriedigung. Komplikationen dieser Art deuten auf physische, also körperliche Ursachen hin. Ein Indikator für sich entwickelnde Erektionsstörungen auf Basis physischer Veränderungen ist ebenfalls das Ausbleiben von Erektionen in gewissen Schlafphasen als auch die häufig beim Mann auftretende morgendliche Erektion.

Treten Probleme mit der Erektionsfähigkeit des männlichen Geschlechtsorgans eher schlagartig oder gar von einem Tag auf den anderen auf, ist dies meist ein Indikator für psychische Hintergründe der Funktionsstörung.

Typische Symptome von Erektionsstörungen

  • Erektion nur erschwert möglich beziehungsweise nicht ausreichend lang, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu genießen
  • Nur bedingt möglich, einen Samenerguss oder einen Orgasmus zu bekommen
  • Sehr kurz andauernde Erektion, eventuell in Kombination mit einem frühzeitigen Samenerguss
  • Einschlafen während des sexuellen Aktes
  • Extrem langsame Entwicklung einer Erektion trotz starkem Verlangen

Welche Behandlungsmöglichkeiten existieren?

Die Behandlungsmöglichkeiten für Erektionsstörungen sind vielfältig und je nach Ursache und Ausprägung der erektilen Dysfunkiton unterschiedlich sinnvoll. Insgesamt können wir drei verschiedene Behandlungsarten klassifizieren:

  • Mechanische Hilfsmittel
  • Psychologische Beratung
  • Verschreibungspflichtige Arzneimittel

Mechanische Hilfsmittel

Zu den mechanischen Hilfsmittel zählen insbesondere zwei Behandlungsmethoden, welche sich durchgesetzt haben. Zum einen kann ein Arzt eine Vakuumpumpe (oftmals auch Penispumpe) verschreiben. Ein Plastikzylinder mit Saugpumpe wird auf das männliche Glied aufgesetzt, um einen Unterdruck zu erzeugen. So kann vermehrt Blut in den Penis dringen und eine Erektion entsteht. Ein Gummiring an der Peniswurzel sorgt dafür, dass das Blut nicht wieder sofort zurückströmen kann.

Die zweite Option stellen Penisimplantate dar. Diese werden irreversibel durch eine Operation implantiert. Meist wird eine Variante bevorzugt, welche auf Knopfdruck mit einer Kochsalzlösung befüllt werden kann. So kann der Mann bei Bedarf eine Erektion simulieren und sein Glied versteifen. Auch existiert eine Lösung mit einem dauerhaft steifen aber sehr biegsamen Implantat.

Verwendete mechanische Hilfsmittel:

  • Vakuumpumpen (Penispumpen)
  • Penisimplantate

Der große Vorteil von mechanischen Lösungen ist, dass die Krankenkasse in der Regel die Kosten für Operation und/oder Anschaffung übernimmt.

Psychologische Beratung

Da Erektionsstörungen wie erläutert oftmals psychologische Ursachen haben, können aufklärende Gespräche mit einem Psychologen oder einem Sexualtherapeuten oftmals helfen. Da die Funktionsstörungen darüber hinaus nicht selten aus einer Kombination von physischen und psychischen Faktoren resultieren, ist eine psychologische Beratung zumindest als Unterstützung zur Behandlung mit mechanischen oder medikamentösen Behandlungen durchaus sinnvoll. Bevor Sie einen Experten aufsuchen sollten Sie Ihre Probleme in jedem Fall mit Ihrem Sexualpartner besprechen. Auch dies zählt zur psychologischen Aufarbeitung von Erektionsstörungen und dann die Erektionsfähigkeit beim Geschlechtsakt wieder verbessern.

Medikamentöse Behandlung mit PDE-5-Hemmern

Die am häufigsten verwendete Behandlungsform ist jedoch die medikamentöse Behandlung. Hier kommen rezeptpflichtige Medikamente, sogenannte PDE-5-Hemmer zum Einsatz. Für den deutschsprachigen Raum sind verschiedene Präparate mit verschiedenen Wirkstoffen zugelassen. Als Originalmedikamente werden meist Viagra (Sildenafil), Cialis (Tadalafil), Levitra (Vardenafil) oder Spedra (Avanafil) verschrieben. Da das Patent für das bekannsteste rezeptpflichtige Medikament gegen Erektionsstörungen, Viagra, bereits ausgelaufen ist, existieren darüber hinaus eine Vielzahl erhältlicher Generika mit dem Wirkstoff Sildenafil.

Bekannteste PDE-5-Hemmer:

  • Viagra (Sildenafil)
  • Cialis (Tadalafil)
  • Levitra (Vardenafil)
  • Spedra (Avanafil)

Alle genannten PDE-5-Hemmer behandeln Erektionsstörungen in gleicher Weise und unterscheiden sich lediglich in Wirkungsdauer, Wirkungseintritt und Verträglichkeit (siehe: Alternativen zu Viagra). Alle Präparate verhindern die Wirkung des Enzyms Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Durch die daraufhin entstehende Gefäßerweiterung kann wieder mehr Blut in den Penis strömen und es entsteht eine zufriedenstellende Erektion des männlichen Glieds.

Möglichkeiten zur Vorbeugung von Erektionsstörungen

Um physisch induzierte Erektionsstörungen zu vermeiden ist in erster Linie ein gesunder und ausgewogener Lebensstil zu empfehlen. Dies betrifft insbesondere die Ernährung und ausreichend Sport. Auch auf überhöhten Alkohol- und Nikotinkonsum sollte weitestgehend verzichtet werden. Zu empfehlen ist ein regelmäßiger Besuch beim Hausarzt, um stets aktuelle Daten über den eigenen Blutdruck und Cholesterinspiegel zu erhalten. So können Sie zeitnah und angemessen auf etwaige Veränderungen reagieren.

Hinsichtlich psychischer Faktoren gilt es übermäßigen Stress so gut es geht zu vermeiden. Setzen Sie sich insbesondere sexuell nicht unter zu großen Druck und versuchen Sie generell mit Stresssituationen möglichst gelassen umzugehen. Bei Angstzuständen und Depressionen ist frühzeitig professionelle Hilfe einzuholen, um bestmöglich mit diesen Zuständen umgehen zu können.

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